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Alchemilla vulgaris lat.
weitere Namen: Frauenhilf, Marienkraut, Muttergottesmantel, Taublatt,
Tauschüsselchen, Tränenschön und Weiberkittel.
Allheilmittel bei allen Frauenkrankheiten
Wie der Name schon sagt, ist die Pflanze als Frauenkraut hochgepriesen worden
und kann bei einer Vielzahl von Frauenbeschwerden eingesetzt werden.
Anwendungsgebiete:
Frauenmantel wirkt heilend bei:
äußerlich bei
Wirkung:
Anwendungsarten:
Tee
Frauentee
Hirtentäschel-Tinktur: getrocknetes oder (vorzugsweise) frisches
Kraut (Stengel, Blätter und Blüten) geschnitten locker in eine
Flasche füllen, mit 40%igem Kornbranntwein auffüllen und 14 Tage
in der Wärme stehen lassen. Bei Unterleibserschlaffung
äußerlich täglich über dem Schamhaarbereich beginnend
aufwärts massieren.
15 g Kraut in 500 ml Wein geben. Zum Kochen bringen. 24 Stunden ziehen lassen,
abseihen. 3 Mal täglich 1 Esslöffel einnehmen (bei Arteriosklerose
und Magen-Darm-Erkrankungen)
äußerlich
Waschungen
Vollbad
Diese mehrjährige Pflanze besitzt große, halbkreisförmige,
gesägte Blätter und unscheinbare gelb-grüne Blüten.
Höhe - 20-40 cm. Angewendet werden Blätter und Blüten.
4 Teelöffel auf 500 ml Wasser. Abbrühen, 4 Stunden ziehen lassen.
Vor dem Essen 4 Mal täglich je 1/2 Tasse trinken (bei allen oben genannten
Frauenbeschwerden). Zur Stärkung bei Erschlaffung des Unterleibs mit
Einreibungen mit Hirtentäschel-Tinktur kombinieren.
bei Wunden und Mitessern mit Frauenmanteltee. Zubereitung
siehe oben. Oder Kompressen aus frischen Kräutern. Kraut kurz waschen,
mit einem Nudelwalker zerquetschen und auflegen.
200 g getrocknete Kräuter mit 10 Liter kaltem
Wasser ansetzen (z.B. in einem Eimer). Am nächsten Tag anwärmen
und dem Badewasser zugeben.