Allium ursinum lat.
weitere Namen: Hexenzwiebel, Waldknoblauch, wilder Knoblauch, Zigeunerlauch, Latschenknofel.
Bärlauch eignet sich besonders gut zu
Entschlackungskuren im Frühjahr und zur Anwendung bei chronischen
Hautkrankheiten. Es heisst, Bären suchen nach ihrem Winterschlaf nach
Bärlauch, um sich damit Magen, Darm und Blut zu reinigen.
Anwendungsgebiete:
Art der Anwendung:
als Würze: da die Blätter des
Bärlauch im getrockneten Zustand ihre Heilkraft einbüßen,
sollten sie in frischem Zustand wie Schnittlauch oder Petersilie kleingeschnitten
werden und auf Brote, Suppen, Salate etc. gestreut werden.
Bärlauchtinktur: Blätter und/oder
Zwiebeln in eine Flasche füllen, mit 40%igem Korn auffüllen und
für 14 Tage in die Wärme stellen. 4 x täglich je 10-15 Tropfen
in etwas Wasser einnehmen.
Die glänzenden, lanzettartigen Blätter
des Bärlauchs ähneln der Maiglöckchenblätter. Der glatte,
hellgrüne Stengel mit der weißen Blütenkugel wird bis zu
30 cm hoch. Sein starker Knoblauchgeruch schließt die aufgrund der
optischen Ähnlichkeit mögliche Verwechslung mit den giftigen
Maiglöckchen aus.
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