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Brennessel  dt.

Urtica dioica  lat. Brennessel Photo

Brennessel ist eine der heilkräftigsten Pflanzen, die die Erde hervorgebracht hat. Angefangen von der Wurzel über Stengel und Blätter bis hin zur Blüte ist die Brennessel heilkräftig. Die Verwendung der Brennessel als Heilpflanze ist in der Volksmedizin verschiedener Länder weit verbreitet.

Russische Medizin schätzte die Pflanze bereits im 17.Jhd. als ein wirksames blutstillendes Mittel und ein Mittel zur Wundheilung. Ebenfalls fand Brennessel ihre Verwendung bei Lebererkrankungen, Nierensteinen, Atemwegserkrankungen. Als ein Kraut, das blutreinigende Wirkung besitzt, hilft Brennessel bei Hauterkrankungen (Ekzemen, Pickeln, Mitessern).

Brennessel-Tinktur bei Haarausfall bringt hervorragende Erfolge.

Anwendungsgebiete:

  • Leber-, Gallen- und Milzerkrankungen, Magenkrämpfe und -geschwüre,
  • Verschleimung der Atmungsorgane,
  • Ermüdungs- , Erschöpfungszustände, Blutarmut, Anämie,
  • Haarausfall,
  • Durchblutungsstörungen,
  • schlecht oder langsam heilende Wunden.

    Anwendung:

    Brennessel-Tee:  ein gehäufter Teelöffel mit 1/4 Liter Wasser abbrühen. 10 Min. ziehen lassen. 2-3 Tassen pro Tag trinken.

    Brennessel-Tinktur:  Wurzeln klein schneiden, bis zum Hals in eine Flasche füllen. Mit 38-40%igem Korn auffüllen und 14 Tage in Wärme stehen lassen. Bei Haarausfall täglich in die Kopfhaut einmassieren.

    Haarwäsche: 2 gehäufte Doppelhände Brennessel in 2 Liter Wasser auf kleiner Flamme bis zum Kochen erhitzen. 5 Min ziehen lassen. Haare mit Kernseife waschen, dann mit Brennesselabsud spülen.

    Weitere Mittel gegen Haarausfall

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